Wetter-Klima |
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Wetter-Klima
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Das Wetter ist das augenblickliche Witterungsgeschehen, während das Klima das Ergebnis langfristiger Wetterbeobachtungen ist. Man unterscheidet Reizklimate und Schonklimate. Das Nordseeklima ist ein starkes Reizklima. Das Klima und das Meerwasser sind zwei unschätzbare Heilmittel für die Gesundheit des Einzelnen und des ganzen Volkes. Die Seeluft hat einen hohen Reinheitsgehalt. Wenn wir eine Vorstellung entwickeln wollen, wie rein die Luft, z. B. in Wyk auf Föhr, gegenüber anderen Städten ist, müssen wir den sogenannten Kerngehalt der Luft vergleichen. Kerne sind bestimmte Luftteilchen, die mit Schadstoffen angereichert sind. |
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Sehen Sie nachstehend zum Vergleich eine Tabelle mit Kernzahlen von verschiedenen Gebieten, ausgedrückt in Höchstwerten pro Kubikzentimeter: |
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Der heilklimatische Wert des Nordseeklimas wird bestimmt durch den Wechsel von See- und Landwindperioden. Die Windgeschwindigkeit ist über den Meeresregionen stärker als anderswo, da keine wesentlichen Bodenerhebungen den Windfluß schwächen. Was die Sonnenscheindauer angeht, so liegen die Nordseeinseln mit den Ostseeinseln im vorderen Bereich der Statistik. Die mittlere Jahrestemperatur ist auf Föhr durch die Meereslage ganz geringfügig niedriger als z. B. in Süddeutschland. |
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Bei der Jahresniederschlagsmenge dagegen haben wir eine deutliche Nord-Süd-Steigerung. D. h., im Norden regnet es am Wenigsten, im Süden am Meisten. So beträgt die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge in List auf Sylt 734 mm, in Hamburg 773 mm und in Freiburg 930 mm und in München sogar 1009 mm. Bei der Wassertemperatur spielen, außer dem wärmenden Golfstrom, die Gezeitenströmungen und die Strahlung eine wichtige Rolle. Auf dem bei Niedrigwasser trocken fallenden Watt wird die Strahlungswärme gespeichert und bei auflaufendem Wasser wieder abgegeben. |
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